Blog : Social Media

Was können Bilder, das Worte nicht können?

Was können Bilder, das Worte nicht können?

Es ist natürlich ein Klischee, dass ein Bild mehr sagt als 1000 Worte. Vielmehr können Worte ebenso Bilder auslösen wie Geräusche oder Gerüche. Auf der Klaviatur der Kommunikation kann die Öffentlichkeitsarbeit verschiedene Tasten anschlagen, dabei spielen technische Moden oder persönliche Neigungen genauso wie die Beschaffenheit des zu dokumentierenden  oder anzukündigenden Ereignisses entsprechend hoch oder tief aufgehängte Rollen.

Dennoch zeichnte sich das bewegte Bild, sprich die schnelle Abfolge von Einzelbildern in Videos oder Animationssequenzen durch einige Besonderheiten aus:

Dort, wo Texte, Grafiken und Bilder nur einen statischen Eindruck eines dynamischen Prozesses vermitteln und der Webseiten-Leser meist nach kurzer Zeit in seiner Aufmerksamkeit nachlässt, transportiert ein Film seine Botschaft viel wirksamer. So können beispielsweise Vorgänge, die stark erklärungsbedürftig sind, wie z.B. die Bedienung eines HighTech-Geräts oder einer Software viel anschaulicher, präziser und schneller vermittelt werden. Die ständig zunehmende Fülle an Video-Anleitungen, die sich auf Web-Kanälen wie youtube oder Vimeo befindet, bestätigt nicht zuletzt diesen Trend.

Vertrauen zu Dienstleistungen oder Produkten kann zudem viel leichter über authentische Darstellungen von Menschen mit guter Ausstrahlung durch Formate wie Interviews, Reportagen oder Dokumentationen aufgebaut werden.

In jedem Falle bieten Videofilme für das Internet Unternehmen eine hervorragende Möglichkeit, sich und seine Produkte ins beste Licht zu rücken. Der Aufwand für Videoproduktionen wird zudem durch die erhöhte Leistungsfähigkeit und Verkleinerung des technischen Equipments schon seit längeren ständig geringer, zudem stehen selbst kleineren Produktionen inzwischen cineastisch anspruchsvolle Stilmittel wie Drohnen-Überflüge, abwechslungsreiche Kamerafahrten oder hochwertige Farbkorrekturen und digitale Effekte bei der Posproduktion zur Verfügung, die noch vor nicht allzu langer Zeit nur großen Studios vorbehalten waren.

 

Was gehört zu einem guten Marketing-Mix?

Was gehört zu einem guten Marketing-Mix?

Wer heute erfolgreich für sein Unternehmen und dessen Produkte werben möchte, ist ständig herausgefordert, alte Werkzeuge zur Erreichung von Marketingzielen infrage zu stellen und neue Tools kritisch zu überprüfen.

Corporate Design, Imagekampagne, Printwerbung, Point of Sale Promotion, liebgewordene Instrumente im Marketing Mix, die von Social Media Marketing, Newsletter, App-Design, Affiliate Marketing, Search Engine Optimization allmählich verdrängt werden.

Sicherlich werden die Erstgenannten den Marketingalltag noch eine ganze Weile begleiten, aber wer aus Trägheit oder dem Glauben, man könne so weitermachen wie bisher, die Digitalisierung und völlige Umstrukturierung der Kommunikation mit Kunden vernachlässigt, wird von Konkurrenten überholt, die vorher vielleicht gar nicht ernst genommen worden sind: Schlagkräftige Guerillamarketing –Taktiken funktionieren im Web am besten, denn schon längst entscheidet nicht mehr das Budget, sondern die Kreativität über den Erfolg, der eine Marketingidee viral macht.

Senden auf allen Kanälen?

Wer dann auch noch bei der Suchmaschinenoptimierung (SEO) schläft, verliert mittelfristig den Zugang zum Kunden und wird von smarteren Webseiten ausgebootet. Mit einem einzigen Google-Update, so z.B. geschehen zuletzt am 21. 4. 2015, verschieben sich schnell die Kräfteverhältnisse: Wer die Unternehmensseiten nicht auf mobile Geräte hin optimiert hat, landet bei der Google-Suche allmählich auf den hinteren Plätzen.

Auch haben Social Media wie Facebook, YouTube oder Twitter längst eine derart wesentliche Bedeutung bei der Vermarktung von Produkten erlangt, dass das Ignorieren dieser Chancen nur der Konkurrenz nutzt.

Trotzdem ist klar, dass nicht jedes Unternehmen auf denselben Kanälen senden muss. Die Marketinginstrumente müssen wohlgewählt und scharf sein. Cross Media Marketing bedeutet dabei, den richtigen Marketing Mix zu finden, der die Möglichkeiten und Chancen eines Unternehmens am effektivsten abbildet.

Was ist der richtige Marketing Mix?

Auch mit mittlerem Marketingbudget kann nämlich die größtmögliche Wirkung erzielt werden, wenn der Ideenfindung mehr Raum als bisher eingeräumt wird. Wer beispielsweise eine Geschichte zu erzählen hat, die sich visuell darstellen lässt, ist eindeutig im Vorteil. Das galt zwar auch schon für „alte“ Medien wie Print, dennoch können sich heute auch kleinere Unternehmen effektive und qualitativ hochwertige Image-oder Produktvideos leisten, die noch vor wenigen Jahren den Großen vorbehalten waren.

Das liegt vor allem an der Demokratisierung der Produktionswerkzeuge. Was früher noch große Filmteams und Sattelschlepper an Technik erforderte, lässt sich heute längst von kleineren Agenturen umsetzen. Kameraequipment und digitale Produktionsmedien sind inzwischen derart kostengünstig, dass der Konzeption und Ideenfindung mehr Platz in der Kalkulation eingeräumt werden kann.

Vorteile

Web Video Marketing bietet also ganz entscheidende Vorteile:

1) Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte: wem es gelingt, sein Produkt in 2 Minuten Film zu erzählen, der hat oftmals Jahre mühsamer lead-Generierung gespart.
2) Gefunden werden statt finden: Video als optimales Inbound Marketinginstrument im 3) Berührt-Geführt: Wer Kunden durch kreative, interessante und witzige Videos begeistern kann, bleibt im Gedächtnis.
4) So günstig wie noch nie: Nie war es einfacher, auch mit mittleren Budgets äußerst werbewirksame Botschaften und Call-to-action Aufforderungen über Online-Videos zum Kunden zu bringen.

Für mehr Informationen:
www.scinelion.com

Social Media: Brauche ich das für mein Unternehmen?

Social Media: Brauche ich das für mein Unternehmen?

Knapp die Hälfte aller Unternehmen in Deutschland setzt social media inzwischen ein. Aber lohnt sich dieser Einsatz auch?

Die Statistiken zur Nutzung von sozialen Medien sind beeindruckend:

Mit weltweit ca. 1,6 Milliarden Nutzern führt Facebook die Liste der social media platforms an. Ungefähr 20-30 Mio Deutsche nutzen je nach Quelle Facebook und YouTube regelmässig.

Eine solch hohe Marktdurchdringung macht YouTube & Co natürlich besonders für Werbung attraktiv, denn anders als bei klassischen TV-Formaten kann die Werbung in Abhängigkeit von den Nutzerinteressen bzw. vom Nutzerverhalten viel gezielter geschaltet werden.

Die Vorstellung oder Hoffnung, mit einem einzigen Video und ohne weitere Anstrengungen Millionen von usern zu erreichen, ist jedoch in den meisten Fällen völlig überzogen.

Im Normalfall geht es bei der Installation eines social media Kanals zunächst darum, eine solide Zuhörerschaft auf sich aufmerksam zu machen und zu etablieren, die echtes Interesse an den jeweiligen Produkten hat.

In den wenigsten Fällen wird nämlich ein Video oder ein Facebook post „viral“, verbreitet sich also explosionsartig. Viel üblicher sind langsame Anstiege, die durch gezielte Kampagnenplanung unterstütz werden können. Die Faktoren, die einen Beitrag viral machen, sind zum einen nur zum Teil bekannt, zum anderen auch trotz des Wissens nicht einfach umzusetzen. Schließlich gilt es auch, sich gegen das Grundrauschen von z.B. mehreren Tagen Videomaterial, die pro Minute bei youtube hochgeladen werden, zu positionieren.

Elemente wie Emotion, Überraschung, Empfehlung durch Trendsetter oder Zuschauernutzen können nur bedingt erklären, warum etwas erfolgreich ist. Deutlich wird das vor allem an der fehlenden Prognosekraft im Einzelfall.

Soll man deswegen auf social media als Marketing tool verzichten?

Sicher nicht, denn aus einigen belastbaren Zahlen kann man interessante Schlüsse ziehen:

Auffällig ist, dass die jeweiligen Werbeausgaben der tatsächlichen Nutzung um Jahre hinterherhinken. Ein klarer Vorteil also für all diejenigen, die Ihre Budgets den realen Aufenthaltsorten ihrer potentiellen Kunden anpassen. Allein aus dieser Tatsache kann man die Möglichkeiten ableiten, die sich durch die Präsenz auf sozialen Kanälen ergeben können.

Die Steuerung einer online Kampagne auf sozialen Medien erfordert allerdings einiges an Erfahrung, zum einen bei der technischen Umsetzung als auch bei der Auswahl und Festlegung von Umfang , Inhalt, Zeitpunkt oder weiteren Promotion-Werkzeugen.

Am besten dabei ist es Medienagenturen zu wählen, die sich neben der Installation von Kanälen auch zuverlässig um deren Pflege kümmern, denn wie erwähnt gehört ein gewisses Maß an Ausdauer und Geduld zum  Erfolg von Social Media Marketing.